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Flüchtlingslager in Griechenland – Einblick in das Lager auf Samos

Wie macht man einen Ort sichtbar, den die Öffentlichkeit kaum je betreten kann? Das IMJ-Projekt «Grenzräume» von Adina Renner gibt darauf eine eindrückliche Antwort.

Im Zentrum steht das «Closed Controlled Access Center» auf Samos – ein abgeschottetes Geflüchtetenlager an der EU-Aussengrenze, geprägt von Zäunen, Zugangskontrollen und klar getrennten Bereichen wie der sogenannten «Safe Area» für Minderjährige. Ein Ort, der für die meisten unsichtbar bleibt – und nun erstmals räumlich erfahrbar wird.

Möglich wird das durch den Einsatz von Gaussian Splatting – einer neuen Form der 3D-Visualisierung, die reale Umgebungen detailgetreu rekonstruierbar macht. In Kombination mit dem NZZ-internen ThreeJS-Scrolly-Tool entsteht ein immersives Format, das Leser:innen nicht nur informiert, sondern durch den Raum führt.

Der Impact zeigt, wie stark dieser Zugang wirkt:
📈 Über 100 % mehr Pageviews als im Durchschnitt
⏱️ Ø 5:41 Minuten Lesedauer – deutlich über Benchmark
📊 Mehr als 10-fache Gesamtlesedauer

Gleichzeitig wurden mit dem Visualisierungs-Workflow und dem Scrolly-Tool Grundlagen geschaffen, um solche Formate künftig effizient weiterzuentwickeln und zu skalieren.

Ein Projekt, das zeigt, wie innovativer Journalismus Orte sichtbar macht, die sonst verborgen bleiben.

Genau solche neuen Erzählformate ermöglicht der Innovationsfonds für multimedialen Journalismus (IMJ) – hier als Teamarbeit von Adina Renner, Michel Grautstück, Jon Cohrs, Cian Jochem, Joana Kelén, Katharina Bracher und Ilir Tsouko!

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